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Gregorianik – Artikulation / Aussprache

Startseite » Grundlagen der Gregorianik » Betonung & Artikulation

Betonung & Artikulation

Inhaltsverzeichnis

  • Regeln der Artikulation
  • Betonung der Silben
  • Vorrangstellung in der Betonung: Name Gottes
Beim Singen der Gregorianischen Choräle gilt es einige Regeln hinsichtlich Betonung und Artikulation bzw. Aussprache zu beachten, damit der Gesang entsprechend seine volle Wirkung auch entfalten kann.

Regeln der Artikulation

Welche spezifischen Merkmale weist der Gregorianischen Choral hinsichtlich Rhythmus und Melodieführung auf?

  • Beim Singen den letzten Ton vor den Pausen etwas zurücknehmen.
  • Der Rhythmus der Gregorianischen Choräle orientiert sich am Sprachrhythmus. → „Singe wie Du schön sprichst.“
  • Alle Silben gleichwertig singen, ohne dabei die Vokale zu verschlucken.
  • Die Konsonanten innerhalb eines Wortes gilt es immer erst zu Beginn einer Silbe zu setzen.
  • Es gilt die Vokale unverfälscht zu singen.
  • Satzzeichen wie Komma, Semikolon und Doppelpunkt müssen beim Singen mit einer kurzen Pause bedacht werden.
  • Die Melodien der Choräle werden gebunden, also ohne Abstände zwischen den Tönen (legato) gesungen.
  • Der Buchstabe V wird wie das deutsche W gesprochen.
  • Folgt auf den Buchstaben T ein i, so wird dieser als Z ausgesprochen (z.B. gratias).
  • Die Buchstabenkombination gn wird als nj ausgesprochen (z.B. Agnus Dei).
  • Im Kirchenlatein des deutschen Sprachraums wird der Buchstabe C vor ae, e, i, oe und y als Z gesprochen bzw. gesungen. Steht das C vor dem a, o und u, wird es K ausgesprochen. Im südeuropäischen Raum gilt hingegen: das C wird als tsch (z.B. cælum) und das Z als ds gesprochen. Sofern in der südeuropäischen Aussprache das SC vor hellen Vokalen (ae, e, i, oe und y) steht, gilt als Ausnahme die Aussprache des deutschen Sch.
  • Ebenfalls mehr im südeuropäischen Raum ist die Aussprache des G vor i oder e als dsch verbreitet. (z.B. unigenite)

Betonung der Silben

Beim Singen gilt es auch auf die Betonung der lateinischen Wörter bzw. Silben zu achten, die entsprechend mit einem Akzent „´“ versehen sind und somit beim Sprechen bzw. Singen betont werden sollen. Die betonten Silben werden dann zumeist doppelt so lang wie die unbetonten gesungen, wobei es hier auch unterschiedliche Auffassungen zur gesungenen Länge gibt. Mittels dieser Betonung wird die inhaltliche Bedeutung des Wortes hervorgehoben und der Text verschmilzt mit der Melodie. Die Beachtung der Betonungen hat zudem Einfluss auf die Entstehung des dem Gregorianischen Choral eigenen (oratorischen) Rhythmus.


Vorrangstellung in der Betonung: Name Gottes

Der Hauptakzent in den Chorälen liegt auf dem Namen Gottes (bzw. dem Personalpronomen), der entsprechend betont wird. In Sätzen, wo der Name Gottes nicht fällt, aber auf Gott bezogene Tätigkeiten erwähnt werden, gilt es diese Verben gesanglich zu betonen. Weisen die lateinischen Sätze hingegen gar keinen direkten Bezug zu Gott auf, ist dem Sänger bzw. der Schola die individuelle Betonung des Textes überlassen. Die Betonung erfolgt grundsätzlich wie folgt:

Beim Singen steigt der Tonfall bis zum betonten Wort an und fällt anschließend wieder ab.


Grundlagen der Gregorianik

 

Quellen:

  • Bauer, Rudolf: Gregorianik. Faszination der Entschleunigung; Trier 2016, S. 67f.
  • Bautsch, Markus: Grundlagen des Gregorianischen Gesangs; In: Bildungsstätte Haus Ohrbeck e.V., URL: http://www.mater-dolorosa-lankwitz.de/wiki/doku.php/musik:grundlagen_des_gregorianischen_gesangs (abgerufen am 09.04.2020)
  • Caiter, Franz: Graduale für die Sonn- und Feiertage im Jahreskreis. Auszug aus dem Graduale Romanum der Editio Vaticana (Editio Typica 1908), bearbeitet und geordnet nach Ordo Cantus Missae (1972); Stuttgart 2008, S. 29.
  • Liber Usualis, TOURNAI (Belgium) — NEW YORK N. Y. 1961, S. xxxvij.

 


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