Zum Inhalt springen
Gregorianik-lernen.infoGregorianik-lernen.info
Gregorianische Choräle singen lernen
  • Was ist Gregorianik?
    • Wer war Gregor der Große?
  • Grundlagen der Gregorianik
    • Allgemeine Grundlagen
    • Neumen & Quadradtnotation
    • Solmisation
    • Kirchentonarten & Psalmtöne
    • Intervalle nach Halbtönen bestimmen
    • Melodieführung & Rhythmus
    • Betonung & Artikulation
    • Gregorianische Choräle üben
  • Liturgische Gesänge
    • Überblick: Messgesänge
    • Was ist ein Gottesdienst?
    • Ordinarium Missæ / Kyriale
    • Das Kirchenjahr
    • Die Heiligenfeste
    • Die gemeinsamen Heiligenmessen
    • Votivmessen
    • Heiligenfeste für bestimmte Orte
    • Sakramente & Sakramentalien
    • Antiphonen & Hymnen
    • Stundengebet / Psalter
    • Litaneien
  • Kirchenjahr
    • Heilige
    • Advent
    • Weihnachten
    • Epiphanie
    • Mariä Lichtmess
    • Aschermittwoch
    • Fastenzeit
    • Ostern
    • Christi Himmelfahrt
    • Pfingsten
    • Fronleichnam
    • Mariä Himmelfahrt
    • Kreuzerhöhung
    • Allerheiligen
    • Allerseelen
  • Tutorials
  • Sonstiges
    • Impuls des Tages
    • Apps & Websites
    • Bücher zur Gregorianik
    • Kursangebote
    • Highlights der Gregorianik
Suchen
Menü
Suche schließen
Schließen
  • Was ist Gregorianik?
    Untermenü anzeigen
    • Wer war Gregor der Große?
  • Grundlagen der Gregorianik
    Untermenü anzeigen
    • Allgemeine Grundlagen
    • Neumen & Quadradtnotation
    • Solmisation
    • Kirchentonarten & Psalmtöne
    • Intervalle nach Halbtönen bestimmen
    • Melodieführung & Rhythmus
    • Betonung & Artikulation
    • Gregorianische Choräle üben
  • Liturgische Gesänge
    Untermenü anzeigen
    • Überblick: Messgesänge
    • Was ist ein Gottesdienst?
    • Ordinarium Missæ / Kyriale
    • Das Kirchenjahr
    • Die Heiligenfeste
    • Die gemeinsamen Heiligenmessen
    • Votivmessen
    • Heiligenfeste für bestimmte Orte
    • Sakramente & Sakramentalien
    • Antiphonen & Hymnen
    • Stundengebet / Psalter
    • Litaneien
  • Kirchenjahr
    Untermenü anzeigen
    • Heilige
    • Advent
    • Weihnachten
    • Epiphanie
    • Mariä Lichtmess
    • Aschermittwoch
    • Fastenzeit
    • Ostern
    • Christi Himmelfahrt
    • Pfingsten
    • Fronleichnam
    • Mariä Himmelfahrt
    • Kreuzerhöhung
    • Allerheiligen
    • Allerseelen
  • Tutorials
  • Sonstiges
    Untermenü anzeigen
    • Impuls des Tages
    • Apps & Websites
    • Bücher zur Gregorianik
    • Kursangebote
    • Highlights der Gregorianik

|
| Glossar

© 2025 Gregorianik-lernen.info
Gregorianik - Solmisation

Startseite » Grundlagen der Gregorianik » Solmisation

Solmisation

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist die Solmisation?
  • Wie funktioniert die Solmisation?
    • Vorgehensweise zum Bestimmen des Anfangstons
Die Solmisation (Solfege) bezeichnet jene Methode, nach der Gregorianik gesungen werden. Ihr Name leitet sich von einer Zuordnung der Töne nach den Tonsilben ab. Mittlerweile wird zwischen „relativer“ und der „absoluter“ Solmisation unterschieden, wobei für die Gregorianik nur die relative Solmisation Relevanz hat. Neben der Solmisation gibt es zudem eine weitere Methode, um das Lesen bzw. Verstehen von Noten gregorianischer Gesänge zu erlernen: Intervalle lesen nach Halbtönen.

Was ist die Solmisation?

Solmisation - Guidonische HandBei der Solmisation handelt es sich um eine Methode, die Tonstufen eines Gesanges auf bestimmten Silben zu singen. Die Töne wurden dazu nach den Tonsilben benannt. Das Verfahren geht auf den italienischen Benediktinermönch Guido von Arezzo (992-1050) zurück, der den sechs Tonstufen des mittelalterlichen Hexachordes sechs verschiedene Tonsilben zuordnete: ut (später zu do umbenannt), re, mi, fa, sol und la (erst um 1600 wurde eine siebte Silbe si ergänzt). Sie wurden benannt nach den ersten Tonsilben am Beginn der Halbzeilen des mittelalterlichen Vesperhymnus „Ut queant“ zu Ehren Johannes des Täufers. Dabei betrug der Abstand zwischen mi und fa einen halben und zwischen den übrigen Tonstufen jeweils einen ganzen Ton. Das Tonsystem wurde mit Hilfe der Guidonischen Hand im 12. Jahrhundert gelehrt.

Auf YouTube abspielen
Durch Klick auf den Play-Button öffnet sich ein neuer Tab mit YouTube. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Johannes-Hymnus „Ut queant laxis“ als Gregorianischer Choral zum Anhören


Wie funktioniert die Solmisation?

In der Gregorianik wird allein die mittelalterliche Tonreihe do-re-mi-fa-sol-la-si verwendet, da nur diese – im Gegensatz zu den temperierten Intervallen am Instrument – von der menschlichen Stimme gesungen werden kann. Diese nichttemperierte Tonreihe lässt sich am einfachsten mittels einer Tontreppe merken, auf der alle Ganz- und Halbtonschritte eingetragen sind:

Gregorianik - Solmisation - Tontreppe
Tontreppe

Zwischen mi/fa sowie (3./4. Stufe) zwischen si/do (7./8. Stufe) liegt jeweils immer ein Halbton. Wird als ausgehender Grundton nicht das do gewählt, so ändern sich entsprechend auch die Stufen, auf denen die beiden Halbtonschritte mi/fa und si/do liegen. Steht das B-Molle-Zeichen (♭) vor dem Ton Si (h), so wird dieser um einen halben Ton zu Sa (b) erniedrigt. In folgendem Video erklären die Klarissen aus Paderborn die Funktionsweise der Tonleiter sehr anschaulich: Einüben der Dur-Tonleiter und ihrer Stufen.

Tipps!

  • Die Tonreihe do-re-mi-fa-sol-la-si-do sollte durch Auswendiglernen in Fleisch und Blut übergehen. Als Orientierung kann zudem die Dur-Tonleiter c-d-e-f-g-a-g-h-c dienen, die analog verläuft (siehe Tontreppe).
  • Es empfiehlt sich die Tonstufe von oben nach unten zu lernen: do-si-la-sol-fa-mi-re-do, weil sich beim Singen so einfacher zum Grundton zurückfinden lässt.

Vorgehensweise zum Bestimmen des Anfangstons

Was muss ich tun, um den Anfangston eines Chorals zu bestimmen? Es empfiehlt sich nach folgender Anleitung vorzugehen:

  1. Der Notenschlüssel am Beginn eines Chorals zeigt an, mit welchem Ton begonnen wird: Steht der C-Schlüssel am Anfang einer Notenzeile, so befindet sich do auf der Linie des Notenschlüssels. Dahingegen markiert der F-Schlüssel das fa auf der Notenlinie.
  2. Ausgehend von do oder fa auf der durch den Notenschlüssel angezeigten Notenlinie wird nun der Anfangston bestimmt, der den Beginn des Chorals markiert. Hierzu wird die Tonleiter in Gedanken bis zum Anfangston (erster Ton nach dem Notenschlüssel) durchgegangen, dessen Höhe überall auf der Notenlinie liegen kann und somit nicht an die Höhe des Notenschlüssels gebunden ist.
  3. Sobald der Ton gefunden wurde, kann in den Gesang eingestimmt werden.

Grundlagen der Gregorianik

 

Quellen:

  • Johner, Dominicus: Neue Schule des Gregorianischen Choralgesanges; Regensburg ⁶1929, S. 4ff.
  • Klöckner, Stefan: Handbuch Gregorianik. Einführung in Geschichte und Praxis des Gregorianischen Chorals; Regensburg ⁴2018, S. 8.

 


| | Glossar | FAQ


Gregorianik-lernen.info