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Glossar / Lexikon - Gregorianik / Gregorianischer Choral

Alleluja / Halleluja

Beim Alleluja / Halleluja (zu deutsch: „Preiset Gott“) handelt es sich in der kirchlichen Liturgie um einen den Psalmen entlehnten Jubelruf, der in der Messfeier nach dem Graduale folgt und einen Teil des Propriums bildet.

Was ist das Halleluja?

Beim Halleluja, auch Alleluja handelt es sich um einen liturgischen Freudengesang in der jüdisch-christlichen Tradition sowie um den Aufruf zum Lob Gottes. Das Wort kommt vom hebräischen הַלְּלוּיָהּ (hallelu-Jáh), der sich aus „hillel“ (hebräisch für „preisen“, „verherrlichen“, „ausrufen“) und „Jah“ (Kurzform des Gottesnamens JHWH) zusammensetzt und übersetzt „Lobet Jah!“ bzw. „Gepriesen sei Gott“ heißt. Die lateinische Form Alleluia geht auf die griechische Übertragung „ἁλληλουϊά“ zurück.
Der Halleluja-Ausruf findet sich in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament:

  1. Altes Testament: 23x (in den Psalmen)
  2. Neues Testament: 4x (Johannes-Offenbarung)

Das Halleluja in der Liturgie

Im christlichen Gottesdienst der Westkirche hat das Halleluja bereits seit alter Zeit seinen festen Platz vor dem Evangelium. In der Osterzeit wird das Halleluja an Introitus, Offertorium sowie an den Entlassungsruf (Ite missa est) am Ende der Heiligen Messe angefügt. Ebenfalls wird es im Stundengebet der Osterzeit häufig zu Antiphonen, Hymnen, Versikeln und Responsorien hinzugefügt. In der Fastenzeit entfällt der Hallelujaruf hingegen gänzlich. Es entfällt ebenfalls an gewöhnlichen Werktagen sowie in Totenmessen.

Der byzantinische Ritus kennt das Halleluja als Huldigungsruf, der unabhängig von den Festzeiten immer gesungen wird.

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Das „Alleluia“ als Gregorianischer Choral zum Anhören


Quellen:

  • Braun, Joseph: Liturgisches Handlexikon; München ²1924, S. 11.

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