Aschermittwoch
Inhaltsverzeichnis
Was bedeutet der Aschermittwoch?
Seinen Namen hat der Aschermittwoch dem liturgischen Brauchtum an diesem Tag zu verdanken, weil alle Gläubigen an diesem Tag im Gottesdienst das Aschenkreuz (gehört zu den Sakramentalien → heilswirksame Zeichen) empfangen. Die Asche wird aus den verbrannten Palmzweigen gewonnen, die im Vorjahr an Palmsonntag geweiht wurden. Als Symbol für die Vergänglichkeit alles Irdischen soll die Asche den Menschen daran erinnern sein Leben vollkommen in den Dienst Gottes zu stellen und dessen Gebote zu achten.
Die Fasten-Antiphon „Attende Domine“ zum Anhören.
Wann wird Aschermittwoch gefeiert?
Der Aschermittwoch ist immer der 7. Mittwoch vor Ostern und fällt somit jedes Jahr auf ein anderes Datum, weil er sich am Termin von Osterfest orientiert, welches immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fällt.
Gesänge für Proprium & Aschesegnung an Aschermittwoch
Die folgenden Propriumsgesänge werden an Aschermittwoch (1. Klasse) von der Schola gesungen:
– Feria IV Cinerum (Missa ‚Misereris omnium‘) –
Liturgische Besonderheiten
In der neuen Form der römischen Liturgie findet die Segnung und Auflegung der Asche zumeist zwischen Predigt und Fürbitten statt, kann aber ebenfalls vor Beginn der Messfeier vorgenommen werden. Die liturgische Farbe dieses Tages ist Violett.
