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Heiliger Christophorus

Heiliger Christophorus

Inhaltsverzeichnis

  • Wer war der hl. Christophorus?
  • Was bedeutet der Vorname Christophorus?
  • Christophorus-Brauchtum
Einer der beliebtesten Heiligen im Christentum ist Christophorus. Dieser wird sowohl in Ost- und Westkirche verehrt und gehört zu den Vierzehn Nothelfern. Der hl. Christophorus ist besonders als Schutzpatron der Autofahrer und Reisenden bekannt. Seinen Gedenktag begeht die Kirche jedes Jahr am 25. Juli (in Deutschland am 24. Juli).

Portrait: Heiliger Christophorus

Wer war der hl. Christophorus?

Christophorus wurde wohl in Kanaan oder in Lykien (heutige Türkei) vermutlich zu Beginn des 2. Jahrhunderts geboren. Sein Leben wird und legendarisch überliefert, da keine genaue Biografie zu diesem frühchristlichen Märtyrer existiert.
Die Überlieferung berichtet uns, dass Offerus (im Osten Probus oder Reprobus genannt) ein menschlicher Riese gewesen sei, der auf der Suche nach dem mächtigsten Herrscher war, um diesem zu dienen. Er trat zuerst in den Dienst eines Königs, stellte dann aber fest, dass dieser Angst vor dem Teufel hatte. Daraufhin wollte Offerus dem Teufel dienen, der jedoch seinerseits Angst vor dem Kreuz hatte und eingestehen musste, dass Christus mächtiger ist. Auf der Suche nach Christus traf er auf einen Einsiedler, der ihm erklärte, dass Christus der allerhöchste König ist und ein großer Dienst darin bestände Menschen über einen reißenden Fluss zu bringen. So baute Offerus sich eine Hütte an einem Fluss und begann damit den Menschen über diesen gefährliche Fluss zu bringen. Eines Tages kam Christus als Kind in einer Winternacht zu ihm mit der Bitte auch ihn über den Fluss zu tragen. Offerus nahm das Kind auf seine Schultern und trug es über den Fluss. In der Mitte des Flusses wurde wurde das Kind so schwer und der Fluss so reißend, dass er fast zusammenbrach. Darauf sprach das Kind: „Du hast nicht nur die ganze Welt getragen, sondern auch denjenigen, der die Welt erschaffen hat.“ Anschließend wurde er vom Christuskind dann auf den Namen „Christus-Träger“ getauft. Als er am Ufer ankam, erkannte er, dass das Kind Christus war.
Nach Überlieferung der Ostkirche soll Christophorus zuerst ein menschenfressendes Ungeheuer (Kynekephale → Hundsköpfiger) gewesen sein, dass erst durch die Gnade der Taufe die menschliche Sprache empfangen haben soll. Er wurde Soldat und zog anschließend als Wunder wirkender Missionar durch Lykien, bis er vom König ins Gefängnis gesteckt wurde. Hier bekehrte er zwei Huren sollten, die ihn verführen und vom Glauben abbringen sollten. Darauf ließ ihn der König (hierbei handelte es sich vermutlich um Kaiser Decius) foltern und enthaupten. Wahrscheinlich fand Christophorus um das 250 in Lykien (Türkei) während der Christenverfolgung unter Kaiser Decius den Tod.
Seine Verehrung ist schon seit dem 5. Jahrhundert bezeugt, denn um das Jahr 452 wurde in Chalkedon (ist heute ein Stadtteil in Istanbul) zu Ehren von Christophorus eine Kirche geweiht. Seinen Gedenktag wird in der Kirche alljährlich am 25. Juli (in Deutschland am 24. Juli) begangen. In der Ikonographie der Westkirche wird der hl. Christophorus zumeist als Riese mit Stab oder Baumstamm in der Hand dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern durchs Wasser trägt. Die Ikonen der Ostkirche zeigen ihn als hundsköpfigen Riesen. Er wird u.a. als Patron der Autofahrer (Kraftfahrer), Reisenden, Pilger, Fährleute, Schiffer, Flößer, Bergstraßen, Chauffeure sowie Seeleute verehrt und gegen Feuer- und Wassergefahren, Dürre, Sturm, Hagel, Unwetter, Augenproblemen, Epilepsie, Zahnschmerzen und vor einem plötzlichen Tod angerufen. Zudem wird der hl. Christophorus zu den Vierzehn Nothelfern gezählt.


Was bedeutet der Vorname Christophorus?

Der Name leitet sich vom altgriech. Wort „Χριστόφορος“ (von „Χριστός“ (Christόs) und „φέρειν“ (phérein → tragen)) und lässt sich mit „Christusträger“ übersetzen. Somit nimmt der Name Bezug auf die Legende, dass Christophorus das Jesuskind über einen Fluss getragen habe.

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Introitus „Mihi autem“ als gregorianischer Choral zum Anhören.

▶ Die Messgesänge zum Gedenktag des Hl. Christophorus mit Noten und Hörbeispielen: Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat Juli.

Christophorus-Brauchtum

Im Laufe der Zeit haben sich einige mit dem Heiligen verbundene Bräuche entwickelt:

  • Christophorus-Plaketten: Zum verbreiteten Brauchtum gehören Autoplaketten, Medaillen und Schlüsselanhängern mit dem Motiv des hl. Christopherus, die sich als Talisman in Autos, Fahrrädern und anderen Fahrzeugen auch bei Nichtchristen einer großen Beliebtheit erfreuen. Im Benediktionale ist dazu sogar ein eigenes Segensritual / Segensgebet enthalten.
  • Fahrzeugsegnung: Am Gedenktag des hl. Christophorus in es in einigen katholischen und orthodoxen Gemeinden üblich die Autos und andere Fahrzeuge in einer liturgischen Feier zu segnen.
  • Autowallfahrt: Jedes Jahr im Juli findet in Österreich eine Autofahrer-Wallfahrt nach St. Christophen im Wienerwald statt.

Überblick der Heiligen & Namenspatrone

Quellen:

  • Artikel „Christophorus“; In: Ökumenisches Heiligenlexikon, URL: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Christophorus.htm (abgerufen am 23.09.2020)
  • Artikel „Christophorus“; In: Kathpedia – Die freie katholische Enzyklopädie, URL: https://www.kathpedia.com/index.php/Christophorus (abgerufen am 23.09.2020)

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