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Hl. Evangelist Johannes / Johanneswein

Heiliger Evangelist Johannes & Johanneswein

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Inhaltsverzeichnis

  • Wer war der hl. Johannes?
  • Proprium (Wechselnde Messgesänge) für das Fest des Hl. Johannes
  • Johanneswein: Brauchtum am Johannestag
Die Kirche begeht jedes Jahr am 27. Dezember das Fest des Evangelisten und Apostels Johannes, einem der Autoren der vier neutestamentlichen Evangelien. Der Evangelist Johannes gilt traditionell als Verfasser des Johannesevangeliums, der Johannesbriefe sowie der Offenbarung des Johannes.

Portrait: Heiliger Evangelist & Apostel Johannes

Wer war der hl. Johannes?

Vermutlich wurde Johannes vor 20 n. Chr. in Bethsaida am See Genezareth geboren. Laut den drei synoptischen Evangelien war Johannes der Sohn des Fischers Zebedäus. Sein Bruder war Jakobus der Ältere, ebenfalls einer der zwölf Apostel. In der Apostelgeschichte sowie in den Briefen des Paulus finden sich Hinweise zum Leben und Wirken von Johannes: So beschreibt der Völkerapostel im Galaterbrief das große Ansehen, welches Johannes als eine der drei Säulen des jungen Christentums innehat (vgl. Gal 2,9 EU). Johannes war anfangs ein Anhänger von Johannes dem Täufer und fand durch dessen Taufen am Jordan zu Jesus, dessen Jünger er schließlich wurde. Als im Jahre 44 n. Chr. der in Israel von Rom eingesetzte König Herodes Agrippa I. die Christen in Palästina verfolgen ließ, floh Johannes zusammen mit der Gottesmutter Maria, deren Fürsorge er sich beim Tode Jesu am Kreuz verpflichtet hatte, nach Ephesus. In den darauffolgenden Jahren soll er in Kleinasien und hier besonders in Ephesus missionarisch gewirkt haben. Die „Legenda aurea“ berichtet, dass Johannes im Zuge der Christenverfolgung unter der Regentschaft von Kaiser Domitian (81-96) ergriffen wurde und vor den Toren Roms an der Porta Latina in einen Kessel mit siedenden Öl gesteckt wurde. Statt zu sterben, stieg er jedoch unverletzt aus dem Kessel, woraufhin der Kaiser ihn auf die Insel Patmos verbannte. Hier soll der Evangelist die „Offenbarung des Johannes“ niedergeschrieben haben. Nach dem Tod von Kaiser Domitian wurde Johannes freigelassen und kehrte nach Ephesus zurück, wo er in hohem Alter verstarb. Laut dem Kirchenvater Irenäus von Lyon (um 130-200) soll in Ephesus ein Jünger Jesu mit dem Namen Johannes noch bis in die Zeit des römischen Kaisers Trajan (98-117) gelebt und dort sein Evangelium verfasst haben.
In der Ikonographie wird Johannes häufig mit Adler, Kelch mit Schlange und Ölkessel dargestellt. Er wird als Schutzpatron u.a. der Bildhauer, Maler, Buchdrucker, Papiermacher, Buchbinder, Buchhändler oder Schriftsteller verehrt und bei Vergiftungen, Brandwunden, Fußleiden und Epilepsie angerufen. Den liturgischen Gedenktag des heiligen Apostels und Evangelisten Johannes begeht die Kirche bereits seit dem 5. Jahrhundert alljährlich am 27. Dezember. Er ist zugleich der dritte Tag der Oktav von Weihnachten. Nach traditioneller Überlieferung ist Johannes identisch mit dem Apostel Johannes sowie mit dem im Johannes-Evangelium namentlich nicht genannten Lieblingsjünger Jesu. Die moderne Bibelwissenschaft vertritt hingegen die Auffassung, dass es sich beim Evangelisten und Apostel Johannes um zwei unterschiedliche Männer handelt.


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Das Alleluia „Hic est discipulus iste“ als gregorianischer Choral zum Anhören.


Proprium (Wechselnde Messgesänge) für das Fest des Hl. Johannes

Die folgenden Propriumsgesänge werden am Fest des Hl. Johannes (2. Klasse) von der Schola gesungen:

– 27. Dezember: Hl. Johannes, Apostel und Evangelist (Sancti Joannis Apostoli et Evangelistæ (Missa ‚In medio ecclesiæ‘)) –

Messtexte online

  • Introitus:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – In medio Ecclesiæ –
  • Epistel:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Sir 15, 1-6 –
  • Graduale:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Exiit sermo –
  • Alleluia:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Hic est discipulus –
  • Evangelium:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Joh 21, 19-24 –
  • Offertorium:
    Hörbeispiel I: Externer Link zu Videoportal ■ Hörbeispiel II: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Iustus ut palma –
  • Communio:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Exiit sermo –
▶ Die Messgesänge für das Fest des Evangelisten und Apostels Johannes mit Noten und Hörbeispielen finden sich ebenfalls auf folgender Seite: 27. Dezember: Hl. Johannes, Apostel und Evangelist.

Johanneswein: Brauchtum am Johannestag

Nach alter Tradition wird an diesem Tag in der katholischen Kirche der sogenannte Johanneswein (auch Johanniswein) gesegnet. Laut Überlieferung wurde der Apostel als Strafe für das Verweigern eines heidnischen Opfers im Artemis-Tempel von Ephesus gezwungen einen Becher mit vergiftetem Wein zu trinken. Diesen segnete er mit dem Kreuzzeichen und trank ihn unbeschadet aus. Daraufhin bekehrte sich der heidnische Oberpriester Aristodemus. In der kirchlichen Liturgie erfolgt die Segnung von Rotwein in der Heiligen Messe vom 27. Dezember. Die passenden Segensgebete sind im Benediktionale enthalten. Bis heute wird der Brauch besonders in der traditionellen römischen Liturgie vielerorts gepflegt. Die Gläubigen bringen dazu in Flaschen gefüllten Wein mit in die Kirche und stellen ihn zur Segnung in die Nähe des Altares. Dem gesegneten Wein werden besondere Kräfte nachgesagt und wird u.a. bei Schwächeanfällen und anderen Krankheiten als Medizin eingenommen. Der Brauch des gesegneten Johanneswein lässt sich mindestens bis ins 12. Jahrhundert zurückdatieren.


Überblick der Heiligen & Namenspatrone

Quellen:

  • Artikel „Johannes“; In: Ökumenisches Heiligenlexikon, URL: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Johannes.htm (abgerufen am 29.08.2024)
  • Artikel „Johannes (Apostel)“; In: Kathpedia. Die freie katholische Enzyklopädie, URL: https://www.kathpedia.com/index.php/Johannes_(Apostel) (abgerufen am 29.08.2024)
  • Artikel „Johanniswein“; In: Gottesdienst. Zeitschrift der Liturgischen Institute Deutschland, Österreichs und der Schweiz, URL: https://www.herder.de/gd/lexikon/johanniswein/ (abgerufen am 29.08.2024)

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