Heiliger Isidor von Sevilla
Wer war der hl. Isidor von Sevilla?
Isidor war Verfasser zahlreicher Schriften. Als umfangreichstes und zugleich wichtigstes Werk gilt mit 20 Bänden seine „Etymologiae sive originum libri XX“, worin er das noch vorhandene Wissen der Antike gebündelt und bewahrt hat. Ebenfalls bedeutsam ist sein dreibändiges Kompendium für Dogmatik und Moral „Sententiae“, welches als erstes seiner Art gilt. Im Jahr 1598 wurde Isidor von Sevilla zu Ehren der Altäre erhoben und 1722 zum Kirchenlehrer ernannt. In der Ikonographie wird er häufig als Bischof mit Stab und Büchern als Zeichen seiner umfassenden Gelehrtheit dargestellt. Isidor wird u.a. als inoffizieller Patron des Internets (für eine offizielle Ernennung setzt sich katholisch.de ein) und als Nationalheiliger von Spanien verehrt. Den Gedenktag begeht die Kirche jedes Jahr am 4. April.
Introitus „In Medio Ecclesiæ“ als gregorianischer Choral zum Anhören
Proprium (Wechselnde Messgesänge) für das Fest des Hl. Isidor
Die folgenden Propriumsgesänge werden am Fest des Hl. Isidor von Sevilla (3. Klasse) von der Schola gesungen:
– 4. April: Fest des Hl. Isidor – Missa ‚In medio Ecclesiæ‘ –
Quellen:
- Artikel „Isidor von Sevilla“; In: Ökumenisches Heiligenlexikon, URL: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienI/Isidor_von_Sevilla.htm (abgerufen am 16.09.2024)
- Artikel „Isidor von Sevilla“; In: Kathpedia – Die freie katholische Enzyklopädie, URL: https://kathpedia.com/index.php/Isidor_von_Sevilla (abgerufen am 16.09.2024)
- Neumann, Felix: Isidor von Sevilla – Patron des Internets; In: Internetportal katholisch.de, URL: https://www.katholisch.de/artikel/12860-der-patron-des-internets (abgerufen am 16.09.2024)
