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Heiliger Johannes der der Täufer - Johannistag

Heiliger Johannes der Täufer

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Inhaltsverzeichnis

  • Wer war der hl. Johannes der Täufer?
  • Brauchtum am Johannistag
  • Proprium für das Hochfest der Geburt Johannes des Täufers
  • Johannes-Hymnus
Die Kirche begeht jedes Jahr am 24. Juni das Hochfest Johannes des Täufers, einem der wichtigsten Heiligen des Christentums und Wegbereiter von des Jesus von Nazareth. Die Datierung seines Gedenktags (auch Johannistag genannt) errechnet sich aus den Zeitangaben im Lukasevangelium, nämlich drei Monate nach Mariä Verkündigung und sechs Monate vor Weihnachten.

Portrait: Heiliger Johannes der Täufer

Wer war der hl. Johannes der Täufer?

Die Lebensgeschichte des heiligen Johannes ist uns hauptsächlich durch die biblischen Schriften überliefert, aber auch der große jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus erwähnt ihn. Laut Überlieferung wurde er ein halbes Jahr vor Jesus geboren und als seine Eltern werden Elisabeth, eine Verwandte Marias, und Zacharias genannt. Ab etwa dem Jahr 26/27 n. Chr. trat Johannes öffentlich in Galiläa und Judäa als Buß- und Wanderprediger in Erscheinung, wo er die baldige Ankunft des von den Juden erwarteten Messias verkündete und den Menschen die Bußtaufe im Jordan spendete, die zeichenhaft für die Rettung im kommenden Weltgericht stand. Die Evangelien beschreiben Johannes als einen in der Wüste lebenden Asketen, der mit einen Mantel aus Kamelhaaren bekleidet war und sich von wildem Honig sowie Heuschrecken ernährte. Kurz nachdem er im Jordan getauft hat, wurde er von König Herodes Antipas gefangen genommen, denn er hatte dem König seine unrechtmäßige Liaison zu dessen Schwägerin Herodias vorgeworfen. Letztere überredete ihre Tochter Salome die Enthauptung von König Herodes Antipas zu verlangen. Vermutlich um ca. 28/29 oder 31/32 wurde Johannes der Täufer durch Enthauptung hingerichtet und Salome brachte der Überlieferung nach der Mutter das Haupt auf einer Schale.
Die christliche Tradition sieht in Johannes den letzten Propheten der alttestamentlichen Tradition und den Wegbereiter Jesu. Seinen Gedenktag begeht die katholische Kirche jedes Jahr am 24. Juni. In der Ikonographie wird Johannes häufig in ein Fell gehüllt mit dem Spruchband „Ecce Agnus Dei“, einem Lamm (Symbol für Christus) einer Taufschale oder mit seinem Kopf auf dem Teller als Heiligen-Attributen dargestellt. Er wird als Patron u.a. der Architekten, Bauern, Gastwirte, Fassbinder, Maurer, Musiker, Schneider, Schmiede, Sänger, Schornsteinfeger, Steinmetze, Tänzer, Weber, Winzer sowie der Zimmerleute angerufen.


Brauchtum am Johannistag

Mit dem Johannistag verbinden sich in einigen Regionen Europas (hier besonders im alpenländischen Raum) etliche Bräuche, die bereits in vorchristlichen Fruchtbarkeits- bzw. Reinigungsriten ihre Wurzeln haben und im Zuge der Christianisierung umgedeutet wurden:

  • Johannisfeuer: Der bekannteste Brauch am Johannistag sind sicherlich die Johannisfeuer bzw. Sonnwendfeuer, die ihren die ihren Ursprung bereits in alten heidnischen Ritualen haben. Die Johannifeuer sollten Schutz vor bösen Geistern und Krankheiten bieten. Im Christentum gilt das Feuer als Symbol für die Sonne und für Christus.
  • Kräutersammeln: Das nächtliche Sammeln von neun Kräutern (mancherorts auch bis zu 99 Kräutern) gehört ebenfalls zu den Bräuchen, die an Johanni gepflegt werden. Im Hintergrund steht der Glaube, dass die Pflanzen zu diesem Zeitpunkt über eine besonders starke Heil- und Schutzwirkung verfügen.
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Alleluja „Tu puer propheta“ vom Fest der Geburt des hl. Johannes des Täufers als gregorianischer Choral zum Anhören


Proprium für das Hochfest der Geburt Johannes des Täufers

Die folgenden Propriumsgesänge werden zur Vigil zum Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers (2. Klasse) bzw. Hochfest der Geburt Johannes des Täufers (1. Klasse) von der Schola gesungen:

– 23. Juni: Vigil zum Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers – Missa ‚Ne timeas‘ –

Messtexte online

  • Introitus:
    Hörbeispiel I: Externer Link zu Videoportal ■ Hörbeispiel II: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Ne timeas –
  • Epistel:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Jer 1, 4-10 –
  • Graduale:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Fuit homo –
  • Evangelium:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Lk 1, 5-17 –
  • Offertorium:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Gloria et honore –
  • Communio:
    Hörbeispiel I: Externer Link zu Videoportal ■ Hörbeispiel II: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Magna est gloria –

– 24. Juni: Fest der Geburt des hl. Johannes des Täufers (In Nativitate Sancti Joannis Baptistae (Missa ‚De ventre matris meæ‘)) –

Messtexte online

  • Introitus:
    Hörbeispiel I: Externer Link zu Videoportal ■ Hörbeispiel II: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – De ventre matris meæ –
  • Epistel:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Is 49, 1-3, 5, 6 und 7 –
  • Graduale:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Priusquam te formarem –
  • Alleluia:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Tu puer propheta –
  • Evangelium:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Lk 1, 57-68 –
  • Offertorium:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Iustus ut palma –
  • Communio:
    Hörbeispiel I: Externer Link zu Videoportal ■ Hörbeispiel II: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Tu puer propheta –

Johanneshymnus:

Passend zum Festtag kann z.B. im Anschluss an das Offertorium oder am Ende der hl. Messe der Johanneshymnus gesungen werden.

  • Hymnus:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten ■ – Ut queant laxis –
▶ Die Messgesänge für den Gedenktag Johannes des Täufers mit Noten und Hörbeispielen finden sich auch auf folgender Seite: 24. Juni: Fest der Geburt des hl. Johannes des Täufers.

Johannes-Hymnus

Beim Johannes-Hymnus, der mit den Worten „Ut queant laxis“ (zu deutsch: „Um zu lösen“)beginnt, handelt es sich um einen alten Hymnus auf Johannes den Täufer, dessen Verfasser Paulus Diaconus (720–799) ist. Er wird traditionell zum Fest der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni im Stundengebet gesungen bzw. gebetet. Hierzu wurde der Hymnus in drei Teile untergliedert, wobei der ersten Teil „Ut queant laxis“ der Vesper, der zweiten Teil „Antra deserti teneris sub annis“ zur Matutin sowie der dritte Teil „O nimis felix, meritique Celsi“ den Laudes zugeordnet wurde.

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Der Hymnus „Ut queant laxis“ als gregorianischer Choral zum Anhören.


Der Text auf Deutsch und Latein:

Deutsch:

Daß von deinen Dienern dein Ruhm gesungen
Werde, lös’ Johannes, das Band der Zungen,
Nimm die Sünde fort aus dem schuldbedeckten
Mund, dem befleckten!

Durch den Engel, der zu der Erde Gründen
Stieg herab, dem Vater dich zu verkünden,
Ward verheißen, was sich mit dir im Leben
Werde begeben.

Dieser, zweifelnd an der Verkündigung Wahrheit,
Ward bestraft durch Mangel an Redeklarheit;
Doch die Stummheit hat sich, da du geboren
Wurdest, verloren.

Schon im Mutterschoße hast du vernommen
Deinen Herrn, noch eh’ er zur Welt gekommen,
Den das Mutterpaar in des Herzens Drange
Pries im Gesange.

Dich zurück in Höhlen der Wildnis ziehend
Hast du, früh der Menschen Gesellschaft fliehend,
Stets dein Leben bewahrt vor dem, was schlechte
Nachrede brächte.

Kleidung beut des rauhen Kamels Behaarung
Und das Lamm den Gürtel, es dient zur Nahrung
Honig samt Heuschrecken dir, auch das helle
Wasser der Quelle.

Andre Seher schaueten nur von Ferne
Ahnungsvoll nach kommendem Morgensterne;
Du jedoch hast ihn, der die Welt entsündigt,
Nahe verkündigt.

Heilger war im Raum der Welt geboren
Niemand als Johannes, der auserkoren
Wurde, den zu taufen, der uns vom Bösen
Kam zu erlösen.

Welch ein Glück ward, Herrlicher, dir gespendet!
Dir, der nie der Tugend sich abgewendet,
Müssen sich, o Wüstenbewohner, beugen
Seher und Zeugen.

Dreißigfacher Kranz wurde dem bescheret,
Jenem selbst die doppelte Zahl gewähret,
Hundertfält’ge Frucht die drei Kränze zeigen,
Welche dein eigen.

Jetzt vom Herzen wälze uns ab durch deine
Hohe Tugend, Mächt’ger, die schweren Steine,
Bahne uns die Stege und mach der Pfade
Krümmungen gerade.

Daß der Weltenschöpfer, der uns errrettet,
Uns, wenn nicht die Sünde uns mehr umkettet,
Würdig find’ zu lenken die heil’gen Schritte
In unsre Mitte.

Dich, o Gott, den loben des Himmels Chöre,
Dich, Dreifaltiger, bitten wir: o erhöre
Uns und allen, die du erlöst, verleihen
Wolle Verzeihen.

Latein:

Ut queant laxis resonare fibris
Mira gestorum famuli tuorum,
Solve polluti labii reatum,
Sancte Iohannes.

Nuntius celso veniens Olympo
Te patri magnum fore nasciturum,
Nomen et vitæ seriem gerendæ
Ordine promit.

Ille promissi dubius superni
Perdidit promptæ modulos loquelæ,
Sed reformasti genitus peremptæ
Organa vocis.

Ventris obstruso positus cubili
Senseras regem thalamo manentem;
Hinc parens nati meritis uterque
Abdita pandit.

Antra deserti teneris sub annis
Civium turmas fugiens petisti,
Ne levi saltem maculare vitam
Famine posses.

Præbuit hirtum tegimen camelus
Artubus sacris, strophium bidentes,
Cui latex haustum, sociata pastum
Mella locustis.

Ceteri tantum cecinere vatum
Corde præsago iubar adfuturum,
Tu quidem mundi scelus auferentem
Indice prodis.

Non fuit vasti spatium per orbis
Sanctior quisquam genitus Iohanne,
Qui nefas sæcli meruit lavantem
Tingere lymphis.

O nimis felix meritique celsi,
Nesciens labem nivei pudoris,
Præpotens martyr eremique cultor,
Maxime vatum!

Serta ter denis alios coronant
Aucta crementis, duplicata quosdam,
Trina centeno cumulata fructu
Te, sacer, ornant.

Nunc potens nostri meritis opimis
Pectoris duros lapides repelle,
Asperum planans iter et reflexos
Dirige calles.

Ut pius mundi sator et redemptor
Mentibus pulsa livione puris
Rite dignetur veniens sacratos
Ponere gressus.

Laudibus cives celebrant superni
Te, Deus simplex pariterque trine,
Supplices ac nos veniam precamur,
Parce redemptis.


Überblick der Heiligen & Namenspatrone

Quellen:

  • Artikel „Johannes der Täufer“; In: Ökumenisches Heiligenlexikon, URL: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Johannes_der_Taeufer.htm (abgerufen am 23.09.2020)
  • Artikel „Johannes der Täufer“; In: Kathpedia – Die freie katholische Enzyklopädie, URL: https://www.kathpedia.com/index.php/Johannes_der_T%C3%A4ufer (abgerufen am 23.09.2020)
  • Hymnus „Ut queant laxis“; In: Das Hymnarium- der Hymnenschatz der lateinischen Kirche, URL: http://hymnarium.de/hymni-ex-thesauro/hymnen/122-ut-queant-laxis (abgerufen am 23.09.2020)

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