Beim Lavabo (von lat. „lavare“ → „waschen“) handelt es sich um die rituelle Handwaschung des Priesters während der heiligen Messe zum Offertorium (Gabenbereitung). Dazu gießt ein Ministrant dem Zelebranten etwas Wasser über die Finger und fängt dieses mit Hilfe des Lavabotabletts oder Lavabobeckens auf. Ein weiterer Ministrant reicht ihm das Lavabotuch zum Abtrocknen der Hände. Die Bezeichnung Lavabo geht auf das erste Wort des lateinischen Gebets zurück, welches der Priester bei der Händewaschung im klassisch-römischen Ritus spricht: „Lavabo inter innocentes manus meas…“ („In Unschuld will ich meine Hände waschen“).