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Liturgische Bücher / Literatur zur Gregorianik

Te Deum

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist das Te Deum?
  • Wie ist das Te Deum aufgebaut?
  • Das Te Deum in der Liturgie
  • Das Te Deum als Text
Beim Te Deum, laudamus (zu deutsch: „Dich, Gott, loben“) handelt es sich um einen feierlichen Lobgesang der christlichen Liturgie für besondere Anlässe.

Was ist das Te Deum?

Als Te Deum (zu deutsch: „Dich, Gott, loben wir“), auch „Ambrosianischer Lobgesang“ genannt, wird ein feierlichen Lob-, Dank- und Bittgesang der christlichen Kirche bezeichnet, dessen Name von seinen lateinischen Anfangsworten von „Te Deum laudamus“ abgeleitet ist. Es handelt sich dabei um die Überreste aus dem frühchristlichen Hymnenschatz. Der Lobgesang hat seinen Ursprung hier vermutlich im 4. Jahrhundert, wobei sein Verfasser nicht bekannt ist. Ein ersten Textbeleg lässt sich im Antiphonar von Bangor aus dem Ende des 7. Jahrhunderts finden.

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Das „Te Deum“ als Gregorianischer Choral zum Anhören


Wie ist das Te Deum aufgebaut?

Inhaltlich ist der festliche Gesang in 29 Verse unterteilt, die sich in drei Themen gliedern lassen:

  • Gotteslob (Verse 1-13),
  • Christuslob (Verse 14-23)
  • Psalmverse des Bitt- und Lobgebetes (Verse 24-29)

Das Te Deum in der Liturgie

Das Te Deum wird in der kirchlichen Liturgie zu besonders feierlichen Anlässen angestimmt wie u.a. in der Osternacht, zur Diakon-, Priester-, und Bischofsweihe, Abts- und Abtissinnenweihe, zu Fronleichnam und anderen feierlichen Prozessionen, nach der Papstwahl. In früheren Zeiten war es auch Bestandteil von Königs- und Kaiserkrönungen.

Ebenfalls ist das Te Deum fester Bestandteil des Stundengebets, wo es in der Lesehore an Sonntagen außerhalb der Fastenzeit, in den Oktaven von Weihnachten und Ostern, an Hochfesten und Festen nach dem Responsorium der zweiten Lesung gebetet wird. In der Liturgie des außerordentlichen Ritus bildet der Feiergesang im Stundengebet den Abschluss der Vigil/Matutin (von bestimmten Ausnahmen abgesehen). Hier hat es vermutlich um die Zeit Gregors des Großen Eingang gefunden (ca. 540-604 ).

Es gibt zudem frei übersetzte Te-Deum-Lieder, die ebenfalls gern in feierlichen Gottesdiensten gesungen werden und von denen das bekannteste „Großer Gott, wir loben Dich“ aus dem Jahr 1774 ist. Die Musikgeschichte hat eine Vielzahl an Vertonungen des Te Deum von großen Komponisten wie z.B. Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Anton Bruckner, Johann Sebastian Bach oder natürlich Marc Antoine Charpentier (hervorgebracht, natürlich hauptsächlich auf den lateinischen Text bezogen.

▶ Die verschiedenen Te-Deum-Kompositionen für die Liturgie mit Noten und Hörbeispielen finden sich in folgendem Beitrag: Antiphonen, Hymnen & sonstige Gesänge.

Das Te Deum als Text

Deutsch:

Dich, Gott, loben wir, dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater, huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle, dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig der Herr, der Gott der Scharen!
Voll sind Himmel und Erde von deiner hohen Herrlichkeit.

Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.

Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden, den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel und denen,
die glauben, die Reiche der Himmel aufgetan.

Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir, kehrst du einst wieder.
Dich bitten wir denn, komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit zähle uns deinen Heiligen zu.

Rette dein Volk, o Herr, und segne dein Erbe;
und führe sie und erhebe sie bis in Ewigkeit.
An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.

Erbarme dich unser, o Herr, erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.
Auf dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.

Latein:

Te Deum laudamus. Te Dominum confitemur.
Te æternum patrem omnis terra veneratur.
Tibi omnes Angeli, tibi cæli et universae potestates:
Tibi cherubim et seraphim
incessabili voce proclamant:
Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus Deus Sabaoth.
Pleni sunt cæli et terra maiestatis gloriæ tuæ.

Te gloriosus Apostolorum chorus:
Te prophetarum laudabilis numerus:
Te martyrum candidatus laudat exercitus.
Te per orbem terrarum sancta confitetur Ecclesia:
Patrem immensae maiestatis:
Venerandum tuum verum, et unicum Filium:
Sanctum quoque Paraclitum Spiritum.

Tu Rex gloriæ, Christe.
Tu Patris sempiternus es Filius.
Tu ad liberandum suscepturus hominem,
non horruisti Virginis uterum.
Tu devicto mortis aculeo,
aperuisti credentibus regna cælorum.

Tu ad dexteram Dei sedes,
in gloria Patris.
Iudex crederis esse venturus.
Te ergo quaesumus, tuis famulis subveni,
quos pretioso sanguine redemisti.
Aeterna fac cum sanctis tuis in gloria numerari.

Salvum fac populum tuum Domine,
et benedic haereditati tuæ.
Et rege eos, et extolle illos usque in æternum.
Per singulos dies, benedicimus te.
Et laudamus nomen tuum in sæculum,
et in sæculum sæculi.
Dignare Domine, die isto sine peccato nos custodire.

Miserere nostri, Domine, miserere nostri.
Fiat misericordia tua Domine, super nos, quemadmodum speravimus in te.
In te, Domine, speravi:
non confundar in æternum.


Quellen:

  • Braun, Joseph: Liturgisches Handlexikon; München ²1924, S. 343f.

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