Die Heiligenfeste (Proprium Sanctorum)

Das Proprium Sanctorum (auch Proprium de Sanctis) enthält die wechselnden Texte der unterschiedlichen Heiligenfeste. Das Proprium umfasst grundsätzlich immer die wechselnden Gebete bzw. Gesänge der Messfeier (Introitus, Graduale, Tractus, Alleluja, Sequenz, Offertorium, Communio).

Die Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) nach Monaten sortiert:

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat Januar

Januar

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat Februar

Februar

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat März

März

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat April

April

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat Mai

Mai

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat Juni

Juni

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat Juli

Juli

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat August

August

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat September

September

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat Oktober

Oktober

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat November

November

Heiligenfeste (Proprium Sanctorum) – Monat Dezember

Dezember


Legende der liturgischen Farben

Weiß (Gold): An Festen des Herrn (außer an Leidensfesten), am Dreifaltigkeitssonntag, am Gründonnerstag, am Karsamstag, an Fronleichnam, an Marienfesten, an Festen der Engel, Bekenner, Hl. Jungfrauen und Frauen (die keine Märtyrer sind), an Allerheiligen, an Geburt Johannes des Täufers, am Kirchweihfest, zur Brautmesse sowie bei sakramentalen Prozessionen.
Rot: Zur Vigil vor Pfingsten, am Pfingsttag, in der Pfingstoktav, an den Leidensfesten des Herrn, an den Festen des Hl. Kreuzes, den Aposteltagen, den Märtyrerfesten sowie zu den Messen vom Hl. Geist.
Violett: An den Wochen- und Sonntagen im Advent sowie für die Zeit zwischen Septuagesima und den Kartagen (außer bei Festen in dieser Zeit mit eigener Farbe), an den Quatembertagen (außer Pfingstquatember), an den Vigiltagen (außer vor Pfingsten), bei Votivmessen mit Bitt- und Bußcharakter sowie zu Bittprozessionen.
Rosa: An den Sonntagen Lætare und Gaudete.
Grün: An den Sonntagen zwischen Epiphanie und Septuagesima, sowie zwischen dem Dreifaltigkeitssonntag und dem 1. Advent, wenn kein besonderes Fest anfällt.
Schwarz: An Karfreitag, zu Totenmessen und den Exequien.

Wann werden die Propriumsgesänge angestimmt?

  • Introitus: Sobald der Priester zum Altar geht (mancherorts auch erst bei der Ankunft am Altar), beginnt die Schola mit dem Gesang des Introitus.
  • Zwischengesänge: Direkt nach Beendigung der Epistel (Lesung) singt die Schola dem Anlass bzw. jeweiligen Zeit des Kirchenjahres entsprechend entweder:
    • Graduale + Alleluja (nicht geprägte Zeit)
    • Graduale + Tractus (Septuagesima bis Ostern)
    • zwei Alleluja-Gesänge (Osterzeit)
    • Sequenz (als letzter der Zwischengesänge zu den Hochfesten Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Fronleichnam sowie beim Requiem und am Fest der Sieben Schmerzen der allerseligsten Jungfrau Maria (15. September))
  • Offertorium: Direkt im Anschluss an das Credo (nach „Oremus“ des Priesters) singt die Schola das Offertorium.
  • Communio: Direkt nach der Kommunion des Priesters (mancherorts auch erst nach der Kommunion der Gemeinde) singt die Schola die Communio.

 

Quellen:

  • Braun, Joseph: Liturgisches Handlexikon; München ²1924, S. 106f.