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Stundengebet (Brevier) / Psalter – Gregorianische Gesänge

Startseite » Stundengebet / Psalter

Stundengebet / Psalter

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Inhaltsverzeichnis

  • Was ist das Stundengebet?
  • Historische Entwicklung des Stundengebets
  • Stundengebet in der Liturgie
  • Gesungene Teile des Stundengebetes
  • Aufbau des Stundengebets
Eine der wichtigsten liturgischen Gebetsformen in der katholischen und orthodoxen Kirche ist das Stundengebet, das sich bereits im frühen Christentum etabliert hat.

Was ist das Stundengebet?

Als Stundengebet (lat. liturgia horarum), auch Tagzeitenliturgie, Offizium, Officium divinum („göttlicher Dienst“), Psalter, Psalterium oder Brevier (von lat. breve „kurz“) genannt, wird in das den Tagesablauf begleitende Gebet des Klerus und klösterlichen Gemeinschaften in der kirchlichen Tradition bezeichnet. Die Kleriker und Ordensleute sind angehalten täglich einen Teil des Stundengebets zu verrichten. In den Ordensgemeinschaften wird das gemeinschaftliche Stundengebet auch Chorgebet genannt. Mit dem begleiteten Tagzeitengebet kommt die Kirche der biblischen Aufforderung nach ohne Unterlass zu beten (vgl. 1 Thess 5,17). Auch in der anglikanischen und evangelischen Kirche sowie in den Ostkirchen wird das Stundengebet gepflegt.
Während das Stundengebet in der Ostkirche immer eine zentrale Rolle im Gemeindeleben spielte, entwickelte es sich in der Westkirche zum Gebet des geweihten Standes und der Ordensleute.


Historische Entwicklung des Stundengebets

Stundengebet / Invitatorium
König David beim Dichten der Psalmen

Seinen Ursprung hat das kirchliche Stundengebet in den Traditionen des Judentums. Bereits dort war es üblich sich dreimal täglich zum Gebet zu versammeln (Schacharit, Mincha und Maariw). Daraus entstand in der frühen Kirche die Vorstufe zum heutigen Stundengebet, die zu Anfang eher den Charakter eines Gottesdienstes hatte, bei dem jüdische Traditionen wie das Beten der Psalmen aufgegriffen wurde und mit christlichen Hymnen und Vaterunser angereichert wurden.
Mit dem Aufkommen des Mönchtums und der Gemeinschaften von geweihten Jungfrauen im 3. Jahrhundert gewann das Stundengebet immer stärkere Bedeutung. In den frühen klösterlichen Gemeinschaften, die aus dem Zusammenschluss einzeln lebenden Eremiten bestanden, wurde die Vorform des heutigen Stundegebets zu einem wesentlichen Teil des Tages. Dazu am Abend versammelten sich die Mönche zweimal täglich (am frühen Morgen und am Abend). Diese Gebetszeiten bestanden aus zwölf Psalmen, die von einem Lektor vorgetragen wurden. Nach jedem Psalm folgte ein, eine Stillgebet sowie eine Oration. Am Ende folgte eine Schriftlesung aus Altem und Neuen Testament. Parallel zum monastischen Offizium entwickelte sich in dieser Zeit auch das „Kathedraloffizium“, das in den frühchristlichen Gemeinden gebetet wurde, weil es noch keine tägliche Eucharistiefeier gab. Der Unterschied bestand hauptsächlich in der Auswahl auf den Anlass bezogener Psalmen sowie durch eine feierlichere Ausgestaltung des Gebets (z.B. gab es zur Vesper einen Lichtritus und es Weihrauch zum Einsatz).

Im Zuge der Gründung des Benediktinerordens (im Jahr 529 durch Benedikt von Nursia) und dem Verfassen der Benediktsregel, entwickelte sich das Stundengebet stärker in Richtung seiner heutigen Form: Es gab ab nun sieben Horen pro Tag sowie eine nächtliche Hore. Die Auswahl der 150 Psalmen wurde in einem einwöchigen Turnus für jede Hore festgelegt, dabei kam jeder Psalm in jeder Woche mindestens einmal vor. Außerdem wurden die Psalmen zusammengefasst, im Anschluss an diese ein Responsorium eingefügt (in kleinen Horen ein Versikel) und jeder Hore ein Hymnus sowie ans Ende Fürbitten, das Vaterunser und eine abschließende Oration hinzugefügt.

Im 11. Jahrhundert wurde das Stundengebet (lat. officium = Dienst, Pflicht) dann in der Westkirche für alle Kleriker (Diakone, Priester und Bischöfe) verpflichtend. Das Konzil von Trient (1545-1563) regelte dann den Inhalt und Ablauf des Stundengebets für die gesamte Kirche einheitlich. Im Jahr 1911 unterzog Papst Pius X. das Stundengebet einer gründlichen Reform. Im Zuge der Liturgiereform durch das 2. Vatikanische Konzil (1962-1965) wurde auch für das Stundengebet die bis dahin vorgeschriebene Sakralsprache Latein gelockert und die jeweiligen Landessprachen zugelassen. Ebenfalls wurden im Rahmen dieser Liturgiereform von 1970 auch die Anzahl der zu betenden Horen eingekürzt (Lesehore, Laudes, Vesper, Komplet und eine der kleinen Horen).

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Die gesungene „Komplet“ von den Benediktinern als Gregorianischer Choral zum Anhören


Stundengebet in der Liturgie

Als die beiden wichtigsten Horen im Stundengebet gelten das Morgenlob (Laudes) sowie das Abendlob (Vesper), die in feierlicher Form verrichtet werden können. Besonders die Vesper wird in der kirchlichen Liturgie sehr feierlich begangen, häufig als Wortgottesdienst mit sakramentalen Segen, dem Einsatz von Weihrauch sowie dem feierlichem Gesang der Psalmen / Cantica, des Magnificat und der marianischen Antiphon verbunden. Dabei wird die Vesper zumeist an Sonn- und Feiertagen in großen Kirchen und Kathedralen als Gottesdienstfeier gebetet. Diese Tradition geht bereits auf das frühchristliche „Kathedraloffizium“ zurück, bei dem häufig die Vesper mit zusätzlichen liturgischen Elementen in Bischofskirchen von der ganzen Gemeinde feierlich begangen wurde. In der frühen Kirche war die Stundenliturgie eine Gemeindeliturgie.


Gesungene Teile des Stundengebetes

Eine Auswahl verschiedener Kompositionen gregorianischer Choräle (gesungene Hymnen, Antiphonen, Cantica, Responsoria und Psalmen) zu den unterschiedlichen Horen des kirchlichen Stundengebets.

➯ Matutin

Responsorium:

  • O Magnum Mysterium (Responsorium an Weihnachten):
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Psalmen:

  • Psalm 1 (Beatus vir) – Recto tono:
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  • Psalm 2 (Quare fremuerunt) – Recto tono:
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➯ Prim (Gebet zur ersten Stunde)

Hymnus:

  • Iam lucis orto sidere (Hymnus für die Prim an Sonntagen im Jahreskreis):
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Psalmen:

  • Psalm 92 (Dominus regnavit) – Psalm tone 7d:
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  • Psalm 99 (Jubilate Deo omnia terra) – Psalm tone 2 monasticus:
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➯ Laudes (Morgengebet)

Hymnus:

  • A solis ortus cardine (Hymnus an Weihnachten):
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  • Æterna caeli gloria (Hymnus Freitagen zur Laudes – Winter-Ton):
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  • Æterne rerum conditor (Hymnus an Sonntagen zur Laudes):
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  • Ales diei nuntius (Hymnus an Dienstagen zur Laudes – Winter-Ton):
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  • Aurora Iam Spargit Polum (Hymnus zur Laudes am Sonntag – Winter-Ton):
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  • Lustris sex qui iam peractis (Monastischer Fastenhymnus zur Laudes):
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  • Lux ecce surgit (Hymnus zur Laudes am Donnerstag – Winter-Ton):
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  • Nox et tenebræ (Hymnus zur Laudes am Mittwoch – Winter-Ton):
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  • Sedibus cæli nitidis receptos (Vesper-Hymnus):
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Psalmen:

  • Psalm 50 (Miserere mei Deus) – Psalm tone 7c2:
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  • Psalm 62 (Deus, Deus meus) – Psalm tone 3a2 :
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  • Psalm 62 (Deus, Deus meus) – Psalm tone 3b:
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  • Psalm 92 (Dominus regnavit) – Psalm tone 7d:
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  • Psalm 99 (Jubilate Deo omnia terra) – Psalm tone 2 monasticus:
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Canticum:

  • Benedictus (Canticum zur Laudes – Feierlicher Ton 1f):
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➯ Terz (Gebet zur dritten Stunde)

Hymnus:

  • Nunc Sancte nobis (Hymnus zur Terz an Montagen – Feierlicher Ton):
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  • Nunc Sancte nobis (Hymnus zur Passionszeit für die Terz):
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➯ Sext (Gebet zur sechsten Stunde)

Hymnus:

  • Rector potens (Hymnus zur Sext für die Passionszeit):
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➯ Non (Gebet zur neunten Stunde)

Hymnus:

  • Rerum Deus tenax vigor (Hymnus zur Non – An Wochentagen im Jahreskreis):
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  • Rerum Deus tenax vigor (Hymnus zur Non an Sonntagen – Feierlicher Ton):
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  • Ave verum

➯ Vesper (Abendgebet)

Hymnus:

  • Ad regias Agni dapes (Hymnus zur Osterzeit):
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  • Audi benigne Conditor (Hymnus in der Fastenzeit):
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  • Cæli Deus sanctissime (Hymnus zur Vesper am Mittwoch – Winter-Ton):
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  • Conditor alme siderum (Hymnus in der Adventszeit):
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Psalmen:

  • Psalm 109 (Dixit Dominus) – Psalm tone 7. c2
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  • Psalm 110 (Confitébor tibi, Dómine, in toto corde meo) – Psalm tone 3b:
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  • Psalm 111 (Beátus vir, qui timet Dóminum) – Psalm tone 4g:
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  • Psalm 112 (Laudáte, púeri, Dóminum: laudáte nomen Dómini) – Psalm tone 7c:
    Hörbeispiel I: Externer Link zu Videoportal ■ Hörbeispiel II: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten 
  • Psalm 113 (In éxitu Israël de Ægýpto) – tonus peregrinus (psalm tone 9):
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  • Psalm 119 (Ad Dominum cum tribularer) – Psalm tone 4A:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 122 (Ad te levavi oculos meos) – Psalm tone 8G:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 123 (Nisi quia Dominus) – Psalm Tone 8G:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 124 (Qui confidunt in Domino) – Psalm tone 8G:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 125 (In convertendo Dominus) – Psalm tone 2, monasticus:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 126 (Nisi Dominus) – Psalm tone 2, monasticus:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 127 (Beati omnes)- Psalm tone 2, monasticus:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt

Antiphonen:

  • Hodie Christus Natus Est (Antiphon an Weihnachten):
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Canticum:

  • Magnificat (Canticum für die Vesper – Solemn Tone 7a):
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➯ Komplet (Nachtgebet)

Hymnus:

  • Te lucis ante terminum (Hymnus der Komplet an gewöhnlichen Sonntagen und kleineren Festen):
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  • Te lucis ante terminum (Hymnus der Komplet an gewöhnlichen Wochentagen – Einfacher Ton):
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  • Te lucis ante terminum (Hymnus der Komplet an Marienfesten im Oktober):
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  • Te lucis ante terminum (Hymnus der Komplet – In Festis Minoribus):
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  • Te lucis ante terminum (Hymnus der Komplet für die Fastenzeit):
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  • Te lucis ante terminum (Hymnus der Komplet für die Osterzeit – Paschaltide Tone):
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  • Te lucis ante terminum (Hymnus der Komplet für die Osterzeit – Monastisch):
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  • Te lucis ante terminum (Hymnus der Komplet für die Passionszeit – Passiontide Tone):
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  • Te lucis ante terminum (Hymnus der Komplet für die Passionszeit – Monastisch):
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Psalmen:

  • Psalm 6 (Domine, ne in furore) – Psalm tone 8G:
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  • Psalm 7 (2-10) – Psalm tone 8G:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 7 (11-18) – Psalm tone 8G:
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  • Psalm 11 (Salvum me fac)) – psalm tone 8G:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Noten: Fehlt
  • Psalm 33 (12-23) – Psalm tone 3a:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Noten: Fehlt
  • Psalm 33 (2-11) – Psalm tone 3a:
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  • Psalm 60 (Exaudi, Deus) – Psalm tone 3a:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 87 (Domine, Deus salutis meæ) – Psalm tone 5:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 102 (1-12) – Psalm tone 5:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 102 (13-22) – Psalm tone 5:
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  • Psalm 133 (Ecce nunc benedicite – Tonus in directum:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt
  • Psalm 133 (Divine Office) – Tonus in directum monasticus:
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Fehlt

Canticum:

  • Nunc dimittis (Canticum für die Komplet – Tonus in directum – Osterzeit):
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  • Salve nos & Nunc dimittis:
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Marianische Antiphon:

  • Alma redemptoris mater (Marienantiphon für die Advent-/Weihnachtszeit) – Tonus simplex:
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  • Alma redemptoris mater (Marienantiphon für die Advent-/Weihnachtszeit) – Tonus solemnis:
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  • Ave Regina Cælorum (Marienantiphon für die Fastenzeit):
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  • Regina cæli (Marienantiphon für die Osterzeit) – Tonus simplex
    Hörbeispiel I: Externer Link zu Videoportal ■ Hörbeispiel II: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten 
  • Regina cæli (Marienantiphon für die Osterzeit) – Tonus solemnis.
    Hörbeispiel: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten 
  • Salve Regina (Marienantiphon für Zeit im Jahreskreis) – Tonus simplex
    Hörbeispiel I: Externer Link zu Videoportal ■ Hörbeispiel II: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten 
  • Salve Regina (Marienantiphon für Zeit im Jahreskreis) – Tonus solemnis (feierlich)
    Hörbeispiel I: Externer Link zu Videoportal ■ Hörbeispiel II: Externer Link zu Videoportal ■ Noten: Externer Link zu Noten 

Weitere Gesänge zu den geprägten Zeiten und Festen im Kirchenjahr für das Stundengebet finden sich in unserem Beitrag „Antiphonen und Hymnen“.


Aufbau des Stundengebets

➯ Westkirche

Die Tagzeitenliturgie in der römisch-katholischen Kirche untergliedert sich in die folgenden einzelnen Horen, die im Abstand von drei Stunden gebetet werden:

  • Lesehore / Vigil (früher Matutin)
  • (Prim → Gebet zur ersten Stunde)
  • Laudes (Morgengebet)
  • Terz (Gebet zur dritten Stunde)
  • Sext (Gebet zur sechsten Stunde)
  • Non (Gebet zur neunten Stunde)
  • Vesper (Abendgebet)
  • Komplet (Nachtgebet)

Die erste Hore des Tages wird immer durch das Invitatorium eröffnet. Im Zuge der Liturgiereform durch das 2. Vatikanische Konzil wurde aus der Matutin die Lesehore, die nun weniger Psalmen und mehr Lesungen enthält. Die Prim ist ganz entfallen.

Die einzelnen Horen sind im Stundengebet dabei wie folgt strukturiert:

  • Eröffnung
  • (Gewissenserforschung, Schuldbekenntnis und Vergebungsbitte) → in der Komplet
    Hymnus
  • drei Psalmen oder Cantica mit Antiphonen
  • Kurzlesung (Ausnahme Lesehore: statt der Kurzlesung folgen hier zwei größere Lesungen aus der Heiligen Schrift, Biografien von Heiligen (auch hagiographische Lesung) oder Kommentare aus Texten von den Kirchenvätern, die jeweils mit einem Responsorium abgeschlossen werden)
  • Responsorium („Wechselgesang“ als Antwortgesang) → Ausnahme Lesehore: Vor Sonntagen, Festen oder Hochfesten wird nach dem letzten Responsorium das Te Deum angestimmt. Wird die Lesehore zur Vigil erweitert, schließen sich an das Responsorium der zweiten Lesung drei Cantica, das Evangelium sowie das Te Deum an.
  • in der Laudes wird das „Benedictus“, in der Vesper das „Magnificat“ und in der Komplet das „Nunc dimittis“ gebetet bzw. gesungen, die jeweils mit einer Antiphon eingerahmt sind
  • nur in Laudes und Vesper: Fürbitten und Vater unser
  • Oration
  • Segensbitte
  • (Marianischen Antiphon) → in Vesper oder Komplet

In den monastischen Klöstern besteht häufig eine eigene Ordnung, nach der gebetet oder gesungen wird und die sich in einigen Teilen von der des römischen Breviers unterscheiden kann.


➯ Ostkirche

Der Aufbau des Stundengebetes in der orthodoxen Kirche (byzantinischer Ritus) sieht wie folgt aus. Dabei beginnt der Tageslauf mit der Vesper bei Sonnenuntergang:

  • Hesperinos: Abendgebet bei Sonnenuntergang
  • Apódeipnon: vor dem Zubettgehen. Meditation über den letzten Schlaf, den Tod.
  • Mesonyktikon: Mitternachtsgebet in Klöstern
  • Orthros: Gebet bei Sonnenaufgang
  • Prōtē Hōra: Gebet zur ersten Stunde, etwa um sechs Uhr morgens. Meditation über die Schöpfung.
  • Tritē Hōra: Gebet zur dritten Stunde, um neun Uhr morgens. Meditation über das Herabkommen des Heiligen Geistes an Pfingsten.
  • Hektē Hōra: Gebet zur sechsten Stunde, mittags. Meditation über die Kreuzigung Christi.
  • Enatē Hōra: Gebet zur neunten Stunde, drei Uhr nachmittags. Meditation über den Tod Christi.


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