Beim Intervall (Zwischenraum) handelt es sich um den Abstand zwischen zwei beliebigen Tönen bezüglich ihrer Tonhöhe. Die Struktur des Intervalls im Choral setzt sich aus Ganzton- und Halbtonschritten zusammen. Die Halbtonschritte sind relativ zum jeweiligen Notenschlüssel an festen Höhen-Positionen. Weitere Intervalle sind:
Quinte: 3 Ganztonschritte + einem sich dazwischen einschiebenden Halbtonschritt
Andere Intervalle wie Sexte, Septime, Oktave usw. kommen in der Gregorianik nur als versteckte Intervalle (von einem melodischen Abschnitt zum anderen) vor. Eine gute Hilfestellung für das Lesenlernen von Intervallen bietet folgende Website: Anleitung zum Lesen von Intervallen in der Notation.
Quellen:
Johner, Dominicus: Neue Schule des Gregorianischen Choralgesanges; Regensburg ⁶1929, S. 5.